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Die vorgestellten Bilder der Spurweite TT stammen von unserer dritten und wohl auch endgültigen Anlage. Baubeginn war am 1.1.1999. Raus mit dem Weihnachtsbaum und los ging es. Wir haben die Anlage als "U" gebaut, so daß die Züge auch links und rechts an uns vorbei fahren können. Die Anlage versetzt den Besucher in die 70er/80er Jahre der DDR. Der Hauptbahnhof "Dessau" entspricht nicht dem Vorbild. (Das ich den Namen gewählt habe, hat persönliche Gründe). Alle Straßennamen gab es wirklich oder könnte es gegeben haben (Erwin Kramer Gasse). Die Zugnummern sind echt, auch wenn der jeweilige Zug nicht in der Dessauer Umgebung fuhr. ( D 504 ). Die Orte Himmelberg, Elsterburg, Neuwelt und Osterburken sind erfunden. (Sollte es den einen oder anderen Ort wirklich geben ist die Namensgleichheit zufälig.)  Das Hauptmotiv ist die Deutsche Reichsbahn, wobei auch Sonderzüge der DRG oder auch der  Königlich-Preußischen-Staatsbahn fahren. Alle Weichen und Signale werden von Hand gestellt und der Fahrstrom wird nach Bedarf geregelt - wir machen keinen Fahrbertrieb - wir spielen. 

89 6128 rangiert in Himmelberg.


Die Walter-Ulbricht-Schule steht in der Einfahrt des Bahnhof´s Himmelberg. Die ein-und ausfahrenden D-Züge (noch von der BR 01 bespannt) oder die letzten Länderbahnloks im Rangierdienst sind interessanter als Staatsbürgerkunde oder Russischunterricht.

Der Bus wird schon erwartet. Ungeduldig sieht der Mann auf seine Uhr, aber es dauert noch bis die Reise weiter geht, denn der P 1946 kommt erst in 10 Minuten

120 269-6 dröhnt hinter der Kirche von Elsterburg entlang.

Das Interhotel "Kaiserhof" wer hier einkehrt fährt bestimmt keinen Trabbi.

Machen wir einen Stadtbummel durch Dessau. Die ersten Besucher sind am Marktplatz eingetroffen. (Es soll Bananen geben, da ist ein zeitiges Erscheinen wichtig).

 In der Bahnhofstraße. Rechts steht das Interhotel "Kaiserhof", links das Rathaus. Der Bus wird einige Touristen zur Elsterburg bringen.

Das Rathaus bei Nacht. Gegenüber die Gaststätte "Zum Ratskeller". Es ist Freitagabend und im "Ratskeller" ist Disco. Laute Musik kommt aus den Boxen "Smoke on the water" von Deep Purple - hier brennt die Luft.

Der "Ratskeller". Hier ist immer etwas los. Die ersten Gäste besuchen das Eiskaffee. Am Abend findet hier der "Tanz für Alleinstehende" statt. Diese Veranstaltungen sind immer ausverkauft.

Die Wagner-Gasse führt von der Richard Hartmann Straße über den Markt zum Kaufhaus "Magnet"

Der Schichtbus fährt die Richard Hartmann Straße entlang.

Die Erwin Kramer Straße mündet hinter dem Rathaus in die Bahnhofstraße ein.

Beenden wir den Stadtrundgang und gehen zum Bahnhof. Das junge Pärchen beachtet die gut gepflegte 65er gar nicht. (Zu alltäglich sind noch die Dampfloks)

Schnell an das andere Ende des Bahnsteiges geeilt und die 81 004 noch erwischt

86 606 kam mit P 9627 aus Neuwelt ob Bf. Die Lok wird an das andere Zugende umsetzen und nach Osterburken weiter fahren.

86 606 setzt die Fahrt mit dem P 4622 fort.

01 2137-6 hat Ausfahrt mit D 139 und macht sich auf den Weg nach Rostock.

Die Steigung hinter der Bahnhofsausfahrt hat der D 139 hinter sich und die 01 beschleunigt den Zug

01 2137-1 hat den Zug auf 100 km/h beschleunigt und fährt unterhalb der Elsterburg an uns vorbei.   Gute Reise

Fahren wir mit der Ferkeltaxe nach Elster-burg.

Die Elsterburg wird um 1137 erstmals erwähnt. Woher der Name stammt ist nicht restlos geklärt, die Legende besagt das die Liske-Grafen sich Elstern als Burgvögel hielten. Bekannt wurden die Grafen für ihre ausschweifen-den Feste. Heute ist die Elsterburg ein beliebter Ausflugsort

Unterhalb der Elsterburg liegt dieser Aussichtspunkt. Hier war früher ein Vorposten der Burgwache.

Die Aussicht von der Elsterburg ist einmalig. Bei guter Sicht kann man bis Dessau sehen. Die Dorfkirche von Elsterburg steht unter Denkmalschutz, hat aber schon einige Schäden erlitten. (Die schweren Güter-züge sind nicht ganz schuldlos daran.)

Wir wollten den Bergfried schon verlassen, als Marco mich auf den Zug am Hp Elsterburg aufmerksam machte - daß kann doch nicht sein dachte ich so...

... und holte das Tele raus und tatsächlich der Traditionszug der ELB auf Probefahrt. Davon stand natürlich nichts im Modelleisenbahner. Die Aufarbeitung fand still und heimlich statt. Hoffentlich wird die Garnitur nicht für eine Handvoll Devisen verkauft.

Lange sahen wir den Dampfwolken des Tradi-tionszuges nach und hätten beinahe die Ferkeltaxe im Elstergrund verpasst

Auf dem Weg zum Hp Elsterburg boten sich viele schöne Motive, so auch die 52 4915-2. Eigentlich fahren hier keine "Stauber". Es wird sich wohl um Abnahme-fahrten handeln.

Als wir wieder am Aussichts-punkt ankamen bot sich dieses Schauspiel. Wir sahen eine Weile zu und haben dabei die Zeit vergessen. Nun mußten wir uns ganz schön beeilen um unseren Bus nach Neuwelt zu erwischen.

Nun sind auch noch die Schranken zu, der Bus wird wohl ohne uns fahren. Die 81er hat es mit dem Güterzug am Haken nicht leicht und schleicht über die Steigung.

Der Bus ist weg und wir müssen nun eine Stunde auf den nächsten warten. Dafür haben wir die 65er erwischt - auch nicht schlecht.

Vertreiben wir uns die Zeit mit einem Bummel durch Elsterburg. In den Winter-ferien hat der Ort mehr Urlauber als Einwohner.

Der W50 muß sich mit seiner Kohleladung den Berg hochquälen, die engen Straßen verlangen von dem Fahrer höchste Konzentration.

Das Gemeindeamt von Elsterburg zählt zu den ältesten Gebäuden im Ort und stammt aus dem Jahr 1434 . Um 1208 siedelten die ersten Bauern unterhalb der Elsterburg. 

Die Siedlung von Neuwelt besteht aus vielen schmucken Eigenheimen. Ob hier alles seinen sozialistischen Gang ging oder ob mit harter Währung nachgeholfen wurde ist nicht bekannt.

Die Siedlung liegt an der Hauptstrecke. Als wir vorbeifuhren winkt uns die freundliche Frau zu. Hier müßte man wohnen, Züge von morgens bis abends - ein Traum.

Im Bw von Himmelberg steht 118 314. Die Lok wird für eine ausgefallene 86er den Personenzug nach Dessau bespannen.

Hier steht die 118er. Zuerst fährt jedoch die "Taigatrommel" mit dem Güterzug.